Evangelische Kirchengemeinde Menden - Willkommen

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Willkommen

Wir begrüssen Sie herzlich auf der Internet-Seite der Evangelischen Kirchengemeinde in Menden und freuen uns, dass Sie sich für unsere Angebote und Veranstaltungen interessieren.

Wir informieren Sie gern über Aktuelles aus unserer Gemeinde, die aktuellen Gottesdiensttermine, die Veranstaltungen unserer Gemeinde im aktuellen Wochenplan sowie Informationen zur Kirchenmusik und über die vielfältigen Angebote der Evangelischen Kirchengemeinde in Menden.

Ob Sie ein vertrauliches Gespräch wünschen oder weitere Informationen suchen - informieren Sie sich hier oder nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch per E-Mail info@kirche-in-menden.de oder per Post (Gemeindebüro Bodelschwingh-Haus, Bodelschwingh-Straße 4, 58706 Menden).


Aktuelles aus unserer Gemeinde

Abschied von Bodo Pötinger
Nächtliches Gitarrenkonzert mit Urlaubserinnerungen
Orgelfestival Hönne - Ruhr!
Evangelische Kirchengemeinde Menden sucht Pfarrerin/Pfarrer als Nachfolge für Pfarrer Bernd Lorsbach
Öffnungszeiten während der Sommerferien
Neue Friedhofsgebührensatzung
Durchsicht der Großbäume auf den Evangelischen Friedhöfen


Wort zum Sonntag

Lieblingslied


Ellen Gradtke, Berufsschulpfarrerin aus Menden
Bei uns zuhause wurde noch viel gesungen: vor allem Volkslieder, viele Lieder aus der Mundorgel und auch aus dem Gesangbuch. Auf Urlaubsfahrten haben wir gesungen, beim Wandern oder wenn wir uns mit befreundeten Familien getroffen haben. Wir Kinder mochten das und kannten fast alle Lieder auswendig, meistens sogar alle Strophen. Wenn ich als Kind gefragt wurde, was mein Lieblingslied sei, sagte ich immer sofort: „Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser schönen Sommerzeit an deines Gottes Gaben“. Warum gerade dieses Lied mir so gefallen hat, kann ich gar nicht genau sagen. Wahrscheinlich habe ich gar nicht alle 15 Strophen so richtig verstehen können in dieser alten Sprache von Paul Gerhardt aus dem Jahr 1653, in dem das Lied geschrieben worden ist. Aber ich mochte die Melodie und auch die Fröhlichkeit, die von diesem Lied ausstrahlt. „Schau an der schönen Gärten Zier und seehe, wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.“ So geht die erste Strophe dann weiter.

Haben Sie auch schon geschaut, wie schön unsere Gärten jetzt in der Sommerzeit sind, wo alles blüht und gedeiht? Ein wunderbarer Anblick finde ich bei jedem Gang durch die Stadt! Aber mein Lieblingslied nimmt nicht nur die Natur und die Tiere in den Blick, sondern auch uns Menschen inmitten dieser grünen Pracht. Ein Blick nach draußen auf das schöne Sommerwetter macht derzeit schon richtig gute Laune: „Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle Sinnen. Ich singe mit, wenn alles singt und lasse, was dem Höchsten klingt aus meinem Herzen rinnen.“

Mein Lieblingslied geht aber noch über dieses Leben auf Erden hinaus und malt ein Leben in der Ewigkeit aus. Wenn es hier schon so schön ist auf unserer Erde, wie wird es dann sein nach dem Tod im Paradies? Wenn unser Leben im Hier und Jetzt ein Vorgeschmack auf das spätere Leben im Reich Gottes wäre, ja, dann könnten wir uns alle freuen. „Was denk´ ich, bist du hier so schön und lässt du´s uns so lieblich gehn auf dieser armen Erden. Was will doch wohl nach dieser Welt dort in dem reichen Himmelzelt und güldenen Schlosse werden?“ Ob das nur Wunschdenken, eine begründete Hoffnung oder gar eine Verheißung ist, weiß ich nicht, aber es wäre toll, wenn es wahr wäre! Der Wunsch in den Paradiesgarten zurückkehren zu können, aus dem die Menschen einst vertrieben wurden, den teilen wahrscheinlich viele: leben in einer Welt, wo alles gut und harmonisch ist, wo Gott nahe bei den Menschen wohnt, wo wir geborgen sind, wo keine Angst, kein Streit und keine Not herrschen. Ein Garten, in dem die Fülle von Gottes guten Gaben sichtbar wird, ein Ort, wo das Herz Freude suchen und meine Seele Frieden finden kann. Am Ende meines Lieblingsliedes steht eine Segensbitte, der ich mich gerne anschließe: „Mach in mir deinem Geiste Raum, dass ich dir werd´ ein grüner Baum und lass mich Wurzel treiben. Verleihe, dass zu deinem Ruhm ich deines Gartens schöne Blum´ und Pflanze möge bleiben.“

Ellen Gradtke, Berufsschulpfarrerin aus Menden



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