Evangelische Kirchengemeinde Menden - Willkommen

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Aktuelles aus unserer Gemeinde

Mädchenfreizeit in den Niederlanden


Wort zum Sonntag

Brauchen Menschen Religion?

Die meisten Kinder wachsen durch ihre Familie in eine Religion hinein. Zunächst einmal rein formal durch die Taufe, und dann intensiver, wenn in ihrer Familie der Glaube auch praktiziert wird. Auf den ersten Blick lernen sie Werte und Traditionen kennen, ohne sie zu hinterfragen. Aber dann, wie geht es weiter? Einige wenden sich von der Religion ab, wenn sie erwachsen sind, anderen aber bleiben religiös. Bei einer Umfrage zu diesem Thema wurden folgende Fragen untersucht: "Wie gehen Menschen mit Missgeschicken um? Wie hoffnungsvoll oder optimistisch fühlen sie sich? Wie steht es um ihr Selbstwertgefühl?" Gläubige schnitten bei diesen Fragen besser ab als andere, denn der Glaube lindert offenbar den Stress und die Religion sorgt mit ihren Regeln für ein geordnetes Leben. Auch bei schweren psychischen Krankheiten scheint es zu helfen, auf höhere Mächte zu vertrauen, so heißt es in der Auswertung. Der Glaube kann manchmal Depressionen lindern und sogar gegen Angststörungen helfen.


Ellen Gradtke
Auch Gebete können meditativ wirken, denn durch das Sprechen der immer gleichen Formeln und den Ablauf der Bewegungen, die Haltung der Hände, das Knien oder die Verbeugungen, wird die Konzentration gefördert. Das Gebet hilft vielen, ihren Geist zur Ruhe zu bringen. Das gemeinsame Singen bringt die Bewegungen, Nerven und Herzen der beteiligten Menschen in einen synchronen Takt. Beim Singen muss man außerdem seinen Atem kontrollieren, die Atemzüge werden ruhiger und gleichmäßiger, das wirkt beruhigend auf das Gehirn, das wiederum beruhigend auf den Herzschlag wirkt. Zusammengefasst hält Religion also Körper und Seele gesund.

Nicht nur deshalb lohnt sich auch der zweite Blick, nämlich genauer hinzusehen, wie Menschen glauben und wie sie ihren Glauben leben. Denn Religion hat auch mit Lebensbewältigung zu tun. Die Religion bietet eine konkrete Möglichkeit, mit den Belastungen und Mühseligkeiten dieser Welt umzugehen. Dabei geht es weniger um die Frage nach einem Gott im Himmel, sondern um darum: Wie soll der Mensch auf der Erde leben und bestehen? Schon immer haben sich Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen an Gott gerichtet mit einem Gebet, mit Klage, Lobpreis oder Dank. Wenn ein Mensch eine höhere Existenz für möglich hält und sich an diese Existenz richtet, weil sie ihm Vertrauen und Sicherheit in der Welt gibt, dann kann das real im Alltag trösten. Insofern ist dieser Glaube für die Betroffenen eine Wirklichkeit, egal ob Gott nun beweisbar ist oder nicht. Denn Glauben heißt Hingabe und Vertrauen, das ist keine Sache des Wissens. Wenn ich glaube, vertraue ich darauf, dass Gott da ist, für mich da ist, auch bei meinem Alltagssorgen.

Was mir im alltäglichen Leben hilft? Zum Beispiel die Tageslosung für den morgigen Sonntag aus dem Matthäus-Evangelium (Mt 11,28). Jesus Christus spricht: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken."

Ellen Gradtke
Berufsschulpfarrerin aus Menden


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