Geistliches Wort – Archiv 2018

Startseite | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013


Gintzel
Bärbel Vane Prädikantin in der
Evangelischen Kirchengemeinde Menden

Wort zum Sonntag

Vom entsorgen oder glaube nicht alles was Du denkst!

Liebe Leserinnen und Leser,
eigentlich wollte ich ja über das Phänomen nachdenken, warum der Rotwein im Urlaub immer besser schmeckt als dieselbe Sorte zuhause. Aber dann habe ich mir Sorgen gemacht, dass der Text wohl etwas zu locker werden könnte und so habe ich beschlossen heute mal über das Thema Sorgen zu schreiben:

Wir Menschen lieben es anscheinend uns über alles Mögliche Sorgen zu machen. Eine durchgeführte Untersuchung zum Thema „Worüber Menschen sich Sorgen machen“ brachte folgendes Ergebnis:
Wir machen uns Sorgen über Dinge, die niemals eintreffen: 40%
Dinge, die wir nicht verändern können: 30%
Unnötige Sorgen über die Gesundheit: 12%
Sorgen über verschiedene Kleinigkeiten: 10%
Wirkliche Sorgen/Probleme: 8%

Link-Pfeil weiterlesen


Gintzel
Pfarrerin Dorothea Goudefroy,
Evangelische Kirchengemeinde Menden

Wort zum Sonntag

Gott lässt keinen im Abseits stehen

Das Runde muss ins Eckige. So viel verstehe sogar ich vom Fußball. In den nächsten Wochen werde ich viele Stunden vor dem Fernseher verbringen und unsere Mannschaft bei der WM anfeuern. Ich hoffe auf faire Wettkämpfe und die Verteidigung des Titels. Und ich wünsche mir, dass unsere Partnergemeinde in Lima Grund hat, auf ihre peruanische Nationalmannschaft stolz zu sein.

Das Runde muss ins Eckige – aber wehe, wenn es bei einem Spieler nicht so rund läuft, wenn er hinter den Erwartungen des Trainers und der Fans zurück bleibt. Dann sind die Sympathien ganz schnell weg. Ist doch im echten Leben nicht anders: wer andere enttäuscht, wessen Leben nicht rund läuft, wer eckig und kantig ist, der ist schnell im Abseits. Auch im echten Leben gibt es eine Abseitsfalle. Wenn die anderen einen einfach auflaufen lassen und grundsätzlich blöd finden, was jemand sagt. Da kann er sich anstrengen und alle lassen ihn ins Nichts laufen. Ganz schön gemein, mit Fairplay hat das nichts zu tun.

Link-Pfeil weiterlesen


Gintzel
Frank Fiedler, Pfarrer der
Evangelischen Kirchengemeinde Menden

Wort zum Sonntag

Trinitatis – Vater, Sohn und Heiliger Geist

Die Sonntage in der Evangelischen Kirche haben manchmal komplizierte Namen. Morgen feiern wir den Sonntag „Trinitatis“. Trinitatis, darin steckt das Wort drei. Der Name bezieht sich auf den dreieinigen Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Das ist für Christen selbstverständlich, so fangen wir den Gottesdienst an: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Keiner unter uns käme auf die Idee, deswegen an drei Götter glauben. Aber wenn wir Christen von Gott reden, dann können wir nicht nur von Gott, dem Allmächtigen, sprechen, sondern müssen auch von Jesus Christus, seinem Sohn, sprechen. Und gerade das macht es Juden oder Muslimen schwer mit uns, - und manchmal haben wir selbst damit Schwierigkeiten.

Link-Pfeil weiterlesen


Gintzel
Pfarrer Bernd Lorsbach
Evangelische Kirchengemeinde Menden

Wort zum Sonntag

Die Weihnachtsgeschichte

Die Weihnachtsgeschichte ist nicht der Ursprung  der Jesus-Geschichten, die in den Evangelien erzählt werden.  Zuerst war die Geschichte von dem Leiden und Sterben Jesu Thema unter den Menschen. Dann zog die Botschaft von seiner Auferstehung neue Kreise. Und dann kam erst das Weihnachtsthema hinzu, das so viele in die Kirchen zog.

Nach Aschermittwoch beginnt im christlichen Deutungsrahmen die Passionszeit. Viele Menschen beginnen dann alleine oder - noch besser -  gemeinsam eine mehrwöchige Fastenzeit. Sie verzichten auf etwas, um herauszufinden, was und gegebenenfalls wie wichtig ihnen etwas ist. Dabei kann man viele interessante Begegnungen mit Menschen machen, indem man mit ihnen über die verschiedensten Fastenziele (und Lebensziele)  ins Gespräch kommt.

Link-Pfeil weiterlesen


Gintzel
Ellen Gradtke,
Berufsschulpfarrerin aus Menden

Wort zum Sonntag

Lieber mit als ohne

Haben Sie Ihre guten Vorsätze für das Jahr 2018 schon umgesetzt? Oder gar schon wieder gebrochen? Ein Jahr ohne Schokolade hatte ich mir zu Beginn des letzten Jahres vorgenommen. Das klang richtig gut und so gesund, fand ich damals. Aber sehr bald wurde mir das Jahr lang und mein Vorsatz schien mir doch zu hart. Der Verzicht auf etwas, das enorm zu meiner Lebensqualität beiträgt, ist mir äußerst schwergefallen. Deshalb möchte ich in diesem Jahr lieber mit als ohne leben. Und das gilt nicht nur für die Schokolade!  Vielmehr habe ich mir das Thema „Wasser“ vorgenommen. Ich möchte so viel Wasser wie möglich trinken, so 2-3 Liter pro Tag, denn das ist wirklich sehr gesund. Ein Jahr also mit statt ohne, ein Jahr mit Wasser. Aber nicht nur das, denn außerdem möchte ich mich dafür einsetzten, dass möglichst viele Menschen dieses ebenfalls zu tun können, denn nicht alle haben Wasser in Hülle und Fülle wie wir: „Wasser für alle“ ist mein neues Motto. Kaum vorstellbar, dass fast 850 Millionen Menschen auf der Erde keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben!

Link-Pfeil weiterlesen

 

 


Startseite | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013