Evangelische Kirchengemeinde Menden - Aktuelles

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Engel – ein Fest der Farben und Töne
Fest der Stiftung Kirchenmusik am 21. Januar um 17 UhrAtempauseAtempause

Die Evangelische Kirchengemeinde lädt Sie herzlich zum 9. Fest der Stiftung Kirchenmusik ein! Das Fest beginnt am Sonntag, dem 21. Januar um 17 Uhr mit einem Benefizkonzert in der Heilig-Geist-Kirche Menden. Anschließend feiern wir das Wachsen der Stiftung Kirchenmusik im Bodelschwinghhaus mit einem Empfang.

Ein Fest der Farben und Töne erwartet alle Besucher des Konzertes, bei dem der schwedische Maler Leif Skoglöf zu Orgelimprovisationen von St. Vincenz-Organist Christian Rose ein Bild malen wird. Das gemeinsame Thema von Orgelklängen und Acrylfarben sind Engel – schwebend leicht, mächtig überzeugend, Boten zwischen Himmel und Erde. Die Zuhörer sind in diesem Konzert zugleich Zuschauer und können das Entstehen des Bildes im Altarraum beobachten. Die musikalischen Farben der großen Rensch-Orgel verwandeln sich vor ihren Augen in eine sichtbare Farbenpracht.

Link-Pfeil Christian Rose und Leif Skoglöf haben schon mehrfach zusammen gearbeitet und sich gegenseitig inspiriert. Anlässlich des Stiftungsfestes sind sie zum ersten Mal in der Heilig-Geist-Kirche zu erleben. Eine großzügige Spende des Rotary Clubs Menden macht dieses besondere Konzert möglich.

Mit einem Glas Sekt möchten wir anschließend mit Ihnen auf die positive Entwicklung unserer Stiftung Kirchenmusik anstoßen, Sie über die Aktivitäten des letzten Jahres informieren und Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung danken. Für das leibliche Wohl im Bodelschwingh-Haus sorgt in bewährter Weise die Evangelische Kantorei Menden.

Übrigens: beim Stiftungsfest können Sie das frisch gemalte Engel-Bild ersteigern und so Klangfarben mit nach Hause nehmen! Klaus Ullrich wird die Versteigerung leiten, bei der auch eine frisch überholte Geige, eine Orgelbank und ein Waldhorn (leider nicht mehr spielbar) unter den Hammer kommen.

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Spenden für die Stiftung Kirchenmusik.

 


Bethel-Sammlung 17. - 24. Januar 2018

Die evangelische Kirchengemeinde Menden führt vom 17. bis 24. Januar 2018 wieder eine Kleidersammlung zugunsten der Von-Bodelschwinghschen-Stiftungen Bethel durch. Neben sauberer Kleidung werden auch gut erhaltene Tisch- und Bettwäsche, Kissen und Federbetten, paarweise gebündelte Schuhe sowie Handtaschen und Plüschtiere gesammelt. Damit die Kleiderspenden entsprechend verwertet und der Erlös den vielfältigen diakonischen Aufgaben Bethels zu Gute kommt, ist es wichtig, nur gut erhaltene Kleidung – keine Lumpen - zu spenden. Auch Briefmarken können im Gemeindebüro abgegeben werden. Handzettel mit den entsprechenden Informationen sowie Kleidersäcke liegen ab sofort in den Bezirken und im Gemeindebüro bereit. Informationen über Bethel erhalten Sie auch unter www.brockensammlung.de.


Jungscharfreizeit Föckinghausen

jungscharfreizeit


Trust and Try – KonfiCamp in der Lutherstadt Wittenberg

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Alle Konfis und Teamer aus dem Ev. Kirchenkreis Iserlohn (Foto: Jugendreferat)

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1000 Konfis im Großzelt

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Gruppenarbeit im Mendener Zeltdorf

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best teamers oft he world!

 

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ohne Worte ;-)

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Party mit Life-Band

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KonfiCamp in Zahlen und Fakten: 39 Konfirmandinnen und Konfirmanden, 10 Teamer, 7 Schlafzelte, 1 Dorfzelt, 6 Grad bei Nacht und Sonne am Tag, 3 Stunden Lutherstadt Wittenberg , ca. 50 Wassermelonen, 1000 Erfahrungen mit Gott, die erste Party, zu wenig Klopapier, Nachdenken auf der Isomatte, Action…

Und dann waren da noch: weitere 950 Konfis, eine super Truppe r-Teamer, klasse Verpflegung, viel frische Luft, Pauline, Finn, Nils und Clara, das Jugendreferat Iserlohn, Workshops, Sport und Segen.

Trust and Try. Hoffentlich gibt’s das mal wieder!

Dorothea Goudefroy


Zeit für ein Fest





Mit einem großen Fest ist die Kampagne Barrierefreier Kirchenkreis in Menden zu Ende gegangen. Fünf Jahre hat sich der Evangelische Kirchenkreis Iserlohn umfassend dem Thema der Barrierefreiheit angenommen und in zahlreichen Projekten umgesetzt. Im Fokus standen Menschen mit Behinderungen, Menschen, die in unserer Mitte alt geworden sind sowie Menschen, denen die Kirche fremd geworden ist.

Der Theologe und Kabarettist Rainer Schmidt hielt einen Vortrag zum Thema „Wie Inklusion und Barrierefreiheit gelingen kann“ und ließ dabei immer auch eigene Erlebnisse auf humorvolle und tiefgründige Art einfließen.

Oberkirchenrätin Doris Damke dankte im Namen der Evangelischen Kirche von Westfalen dafür, dass sich der Kirchenkreis Iserlohn des Themas der gerechten Teilhabe am Leben ganz unterschiedlicher Menschen angenommen habe und sprach von einer „Ausstrahlungskraft der Kampagne in die Landeskirche“ hinein.

Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten sich Kirchengemeinden und ihre umgesetzten Projekte zum Thema Barrierefreiheit. Am Nachmittag gab es einen Festgottesdienst unterm Zeltdach. Am Abend heizte Workers Delight, die integrative Band der Iserlohner Werkstätten, dem Publikum mit einer Mischung aus Rock, Pop, Oldies und diversen Cover-Songs kräftig ein. 

„Schwellen abbauen – neue Zugänge ermöglichen“

Die Kampagne stand unter dem Motto „Schwellen abbauen – neue Zugänge ermöglichen“. Mehr als 70 Projekte konnten in dieser Zeit umgesetzt werden. Rund 1 Million Euro haben Kirchenkreis und Kirchengemeinden investiert.

„Durch die Projekte haben wir unseren Blick geweitet für die Fragestellungen der Teilhabe und der Inklusion. Es ist uns gelungen, den Begriff der Barrierefreiheit umfassend auszulegen und umzusetzen. Wir haben Rahmenbedingungen geschaffen, die es Menschen ermöglichen, sich in dem Maße am kirchlichen Leben zu beteiligen, wie sie es selber möchten – selbstbestimmt und frei. Die Kampagne „Barrierefreier Kirchenkreis“ hat uns neu gezeigt, dass es oft die  Verwundbarkeit des menschlichen Lebens ist, die uns zueinander bringt und Horizonte eröffnet. Wir sind neu sensibilisiert für die Bedürfnisse und Lebenswirklichkeiten sehr unterschiedlicher Menschen, haben Haltungen verändert und die Perspektive gewechselt“, sagte Superintendentin Martina Espelöer.

Hier ein Überblick über die Projekte (Auswahl):

…für Menschen mit Behinderungen: Behindertengerechte WC-Anlagen, ebenerdige Zugänge zu Kirchengebäuden und Gemeindehäuser und Einbau eines Fahrstuhls

…für Menschen, die in unserer Mitte alt geworden sind: insbesondere Induktionsschleifen sowie Gesangbücher in Großdruck, damit ältere Gemeindeglieder so lange wie möglich gut an den Gottesdiensten sowie den Gemeindeveranstaltungen teilnehmen können

Für Menschen, die die Angebote und Veranstaltungen nicht mehr wahrnehmen können, organisieren GemeindeSchwestern einen Besuchsdienst

Demenzfreundliche Gottesdienste („Vergiss-mein-nicht-Gottesdienste“)

…für Menschen, denen die Kirche fremd geworden: Um mit Menschen in Kontakt zu kommen, verlassen wir bewusst die eigenen Kirchenmauern und gehen mit dem „Projekt Kirchenbank“ auf den Marktplatz, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Text und Fotos: Markus Mickein

 

 


Pfarrer Frank Fiedler in Bösperde begrüßt


Pfarrer Frank Fiedler im Kreis mit Superintendentin
Martina Espelöer sowie Pfarrkollegen und
Mitgliedern des Presbyteriums Menden


Synodalassessor Thomas von Pavel und Pfarrerin
Dorothea Goudefroy sowie Presbyteriumsmitglieder

Lange brauchte die Kirchengemeinde nicht auf ihren neuen Pfarrer warten. Zwei Monate, nachdem Pfarrer Hans D. Daubner Anfang Juli in der Erlöserkirche Bösperde seinen Abschiedsgottesdienst feierte, wurde Pfarrer Frank Fiedler im Gottesdienst am 10. September 2017 an gleicher Stelle in seinem neuen Gemeindebezirk begrüßt.

Frank Fiedler, seit 1996 in der Gesamtgemeinde Menden als Pfarrer tätig und hier insbesondere mit einer halben Stelle für den Gemeindebezirk Lahrfeld mit dem Ludwig-Steil-Haus zuständig, wechselte in den neuen Gemeindebezirk um die Erlöserkirche in Bösperde mit einer vollen Pfarrstelle. Die Gottesdienststelle Ludwig-Steil-Haus übernimmt Pfarrerin Dorothea Goudefroy, die weiterhin noch die Heilig-Geist-Kirche in der Innenstadt betreut. Pfarrerin Goudefroy wurde bereits am Sonntag, 3. September, in einem festlichen Gottesdienst in ihrer neuen Wirkungsstätte begrüßt.

Eine Neuverteilung innerhalb der Gesamtgemeinde Menden war mit dem Ausscheiden Pfarrer Daubners aus dem Dienst notwendig geworden. Aufgrund der zurückgehenden Mitgliederzahlen war es nicht mehr möglich, wie bisher dreieinhalb Pfarrstellen vorzuhalten und zu besetzen. "Mir tun die Einschnitte, die auch andernorts im Kirchenkreis nötig sind, weh", sagte Superintendentin Martina Espelöer. Als Kirche im öffentlichen Raum sei es wichtig, diesen Wandel auch immer wieder öffentlich zu kommunizieren. "Um gemeinsam beieinander zu bleiben".

Superintendentin Martina Espelöer würdigte Pfarrer Fiedlers ökumenische Arbeit für die Gesamtgemeinde sowie sein Engagement beim Thema ‚Abendmahl mit Kindern'. Sie überreichte ihm eine neue Altarbibel mit der persönlichen Widmung von Präses Annette Kurschus, leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen. "Die neue in grau gehaltene Bibel ist schlichter als ihre alte Altarbibel mit Goldschnitt. Denn der Reformation und Martin Luther ging es um die Betonung des Wortes", sagte die Superintendentin und übergab die Altarbibel Frank Fiedler. Er bedankte sich im Namen der Gemeinde für das Geschenk der Landeskirche im Reformationsjubiläum und sagte: "In der Bibel ist Gott gegenwärtig. Hier erfahren wir, wie er zu uns steht." Gemeinde ist da, wo sich Menschen um das Wort Gottes versammelten. "In ihm sind wir Brüder und Schwestern". Marion Strotmann las anschließend aus der neuen Altarbibel die Lesung aus 1. Johannes 4 "Gott ist Liebe".

Text und Fotos: Markus Mickein


Broschüre "Orte der Erinnerung"


Für die Friedhöfe der Ev. Kirchengemeinde Menden ist ein Wegweiser mit Informationen über die Friedhöfe Am Hahnenbusch und Wietholz erschienen.

Eine PDF-Datei finden Sie unter Link-Pfeil Friedhofsverwaltung.

Den Wegweiser erhalten Sie in der Friedhofsverwaltung, in den Predigtstätten und natürlich auf unseren Friedhöfen.

 

 

 

 

 


Bestätigung für ausgezeichnete Qualität


Der Evangelische Kindergarten Lendringsen, der Evangelische
Kindergarten Friedrich von Bodelschwingh Menden und der
evangelische Paul-Gerhardt-Kindergarten mit Familienzentrum
Platte Heide wurden mit dem Evangelischen Gütesiegel BETA
ausgezeichnet.

Drei evangelischen Kindertageseinrichtungen aus Menden und Lendringsen wurde das Evangelische Gütesiegel BETA verliehen. In einer Feierstunde Anfang Juli hat Sabine Prott, Leitung Geschäftsfeld Tageseinrichtungen für Kinder in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, den Evangelischen Kindergarten Lendringsen, den Evangelischen Kindergarten Friedrich von Bodelschwingh Menden und den evangelischen Paul-Gerhardt-Kindergarten mit dem Familienzentrum Platte Heide ausgezeichnet und den Leitungen mit Teams das Zertifikat mit Plakette übergeben.

Von Oktober 2014 bis November 2016 haben die Qualitätsverantwortlichen in den Teams zusammen mit dem Träger und dem jeweiligen Team die Abläufe in der Kindertageseinrichtung in den Führungsprozessen, Kernprozessen und Unterstützungsprozessen durchleuchtet und entsprechend des Leitfadens weiterentwickelt.

Mit Unterstützung von Gabriele Wand, Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn und im Evangelischen Kirchenkreis Lüdenscheid- Plettenberg, haben die Einrichtungen ein eigenes Qualitätshandbuch erstellt. Darin sind 36 Prozesse entsprechend der vorgegebenen Kriterien beschrieben, wie z.B. Leitbild, Zusammenarbeit zwischen Träger und Leitung, Personalentwicklung, Konzeption, Bildungsangebote, Zusammenarbeit mit Eltern und Öffentlichkeitsarbeit.

Im Frühjahr wurden die Kindertageseinrichtungen durch Auditoren der Diakonie RWL gutachterlich extern auditiert. Die Auditoren haben die Handbücher geprüft und einen ganzen Tag in der Kindertageseinrichtung verbracht, um die Wirksamkeit der geforderten Kriterien und beschrieben Prozesse in der täglichen Praxis festzustellen. "Sie sind jetzt auf dem fachlich neuesten Stand, Sie kennen Ihre Qualität und Ihre Weiterentwicklungsthemen. Sie arbeiten inklusiv und leben eine facettenreiche Zusammenarbeit in der Kirchengemeinde. Außerdem haben Sie sich darüber hinaus mit dem Prozess ‚alternsgerechtes Arbeiten und Gesundheitsförderung von Erzieherinnen und Erziehern' beschäftigt", freut sich Fachberaterin Gabriele Wand. Superintendentin Martina Espelöer dankte allen Mitwirkenden für ihre geleistete Arbeit.

"Sie vermitteln den Kindern in ihren Einrichtungen, dass sie zu einer Gemeinschaft gehören, sie vermitteln ihnen Werte. Bei ihnen können Kinder ihre Stärken entwickeln und mit ihren Schwächen umgehen lernen. Diese Bildung verlangt tägliche Qualität, die sie haben", sagte Superintendentin Espelöer.

Das Gütesiegel ist auch eine Anerkennung dafür, dass sich die Kindertageseinrichtungen den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen und wichtige Erkenntnisse der Forschung praktisch umsetzen. Das Qualitätsmanagement geht immer weiter. Nach jährlichen internen Überprüfungen der Praxis findet alle fünf Jahre zur Überprüfung der Qualität ein externes Audit statt.

Zudem unterstützen die geforderten Qualitätskriterien das erkennbare und erfahrbare evangelische Profil der Kindertageseinrichtungen im Alltag und zu den Anlässen und Festen im Kirchenjahr, wie z.B. in der Vorbereitung der Kinder auf das Reformationsjubiläum.

Text: Markus Mickein
Foto: Silvia Rinke    


Ein Vierteljahrhundert auf der Orgelbank
Kantor Helmut Brandt feiert sein 25. Dienstjubiläum in Menden


„Das war schon sehr schön“, ist ein typischer Satz von Kantor Helmut Brandt, den jede Kantoreisängerin und jeder Orgelschüler schon oft gehört haben. Helmut Brandt schimpft nicht über schräge Töne und falschen Rhythmus, sondern er lockt unverdrossen noch bessere Musik aus jedem heraus. Das Ergebnis gibt ihm Recht. 

Seit sage und schreibe 25 Jahren leitet Helmut Brandt die musikalischen Geschicke unserer Gemeinde. Als hauptamtlicher Kantor mit ganzer Stelle hat er da eine ganze Menge zu tun: Orgeldienst in den Gottesdiensten, Chorleitung bei der Kantorei und dem Jugendchor Voice for Life, Ausbildung von NachwuchsorganistInnen, Vorbereitung und Durchführung von Konzerten, musikalische Früherziehung in unseren drei Kindertageseinrichtungen und nicht zuletzt auch die Erstellung von Plakaten und Handzetteln und Konzertprogrammen und...

Viele Menschen in Menden hat Kantor Brandt zum Singen und Musizieren angeregt und dabei immer den Wunsch gehabt, durch die Musik den christlichen Glauben zum Klingen zu bringen. Das spürt man an seiner Orgelbegleitung im Gottesdienst und auch bei der Auswahl der Konzertliteratur. Für diese Verkündigung ist unsere Gemeinde ihm dankbar. 
Seine Liebhaberei gilt der anglikanischen Musik; sie prägt die Choral Evensongs, aus England stammende musikalische Abendgebete, verlockt ihn zur Choralbegleitung am Harmonium und zu manch englischsprachigem Stück in Kantorei und Jugendchor. Und sie ist Ausdruck der ökumenischen Weite, die zu guter Zusammenarbeit mit der katholischen Gemeinde führt. 

Die lange, kontinuierliche Arbeit als Kirchenmusiker in unserer Gemeinde trägt Früchte: Längst sind die Kinderchormitglieder von einst gut geschulte Kantoreimitglieder oder studie- ren gar Gesang. KonfirmandInnen schmettern beim Gemeindefest die alten Kindergartenlie- der vom Gummibär oder Quack dem Frosch, die sie beim „Musik-Mann“ gelernt haben. Sonntags sitzen auf der Orgelbank auch OrganistInnen, die Helmut Brandt ausgebildet hat. Und auch das Orchester der Heilig-Geist- Kirche und der Ev. Bläserkreis Paul-Gerhardt profitieren vom guten, musikalischen Klima, das er nachhaltig fördert. Nicht zuletzt durch die Initiierung der Stiftung Kirchenmusik trägt Helmut Brandt dazu bei, dass auch in Zukunft die musikalische Arbeit in unserer Gemeinde auf sicheren Füßen steht. 

Danke und Gottes Segen für die weitere musikalische Arbeit!

Dorothea Goudefroy


Mit neuen Kräften dazu in neuen Räumen
Gemütlich und heimelig präsentiert sich der evangelische Kindergarten


Das Team des Evangelischen Kindergartens
Menden-Bösperde mit Presbyter Dieter Becker
und Pfarrer Hans D. Daubner



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Die neuen Räumlichkeiten für die Betreuung
der jüngsten Kinder in der Ev. Kita in Bösperde
Ein quirliges Bällebad darf natürlich nicht fehlen, ein himmelblaues Schmusenilpferd ebenso wenig, und so fläzt sich das Hippo schläfrig in die weiße Hängematte. Und ebenso möchte sich auch der Besucher wohlig seufzend spontan in die plüschigen Kissen fläzen und einfach abhängen und die Umgebung genießen. Enorme Gemütlichkeit und Heimligkeit strahlen sie aus, die lichten neuen Räume für die U3-Betreuung des Evangelischen Kindergartens Menden-Bösperde; genau genommen ist es eine U2-Betreuung für die ganz Kleinsten, berichtet Leiterin Sandra General-Koester aufgeräumt. "Die jüngsten Kinder dieser neuen Gruppe sind noch nicht mal ein Jahr alt." 9 zarte Monate zählt der kleinste der 10 Knirpse, zwei Jahre alt ist das Älteste. Da tut der Wickelraum nicht nur pro forma gute Dienste.

Mit einer beschwingten Eröffnungsfeier präsentierten Kindergartenteam und Presbyterium am Nachmittag des 16. September die neuen Räumlichkeiten im Stadtteil Bösperde für die Betreuung jüngster Kinder, die buchstäblich noch in den Windeln liegen und für die qualifizierte Betreuungsplätze rar gesät sind. Das weiß auch das Presbyterium, für das Dieter Becker bei der Eröffnung einen kurzen Rückblick auf die Genese der neuen U3-Gruppe gab.

Von der ersten Anfrage der Stadt Menden bis zu jenem Dezembertag, an dem die Bagger anrollten, verstrichen viele Monate. Man plante, überlegte, begutachtete Entwürfe, steckte den finanziellen Rahmen für das Projekt ab. Namentlich dankte Dieter Becker dem Architekturbüro Vedder und Berndes für seine qualifizierte und stets verlässliche Begleitung der Bauarbeiten, ein dickes Dankeschön nahm ebenso Baukirchmeister Reinhold Beckmann in Empfang: "Unser wichtigster Mann", lobt Dieter Becker, unablässig um das Gelingen dieses ehrgeizigen Projekts bemüht.

Am Eröffnungsnachmittag blickten alle mit rechtschaffenem Stolz auf das überzeugende Ergebnis. "Wir stärken so nachhaltig den Kindergarten Bösperde und das Familienzentrum Bösperde - Halingen", strich Dieter Becker die Hoffnung heraus, die auf der neuen U3-Gruppe liegen.

Und nicht zuletzt und ganz wichtig, betonte Sandra General-Koester: Für die Betreuung dieser zehn Winzlinge noch weit unter 3 Jahren wurden vier Fachkräfte neu eingestellt. Fürs angeregte Miteinander-ins-Gespräch-Kommen am Eröffnungsnachmittag empfahl die Kiga-Leiterin lächelnd dezente Blicke aufs Revers: "Die in dem Bereich arbeiten, haben heute alle so ein Schildchen...!"

 

Quelle: "Unsere Kirche" (UK), 09.10.2016
Text und Foto: Silvia Rinke



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