Verabschiedung Pfarrer Friedemann Majer


Pfarrer Friedemann Majer mit festlichem Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet

Pfarrer Friedemann Majer tritt in den Ruhestand. Mit einem festlichen Gottesdienst wurde Pfarrer Friedemann Majer am Sonntag, dem 29. Juni, in den Ruhestand verabschiedet. Friedemann Majer war 32 Jahre als Pfarrer tätig, zuletzt 14 Jahre als Altenheim- und Krankenhausseelsorger der Kirchengemeinde Menden.

Verabschiedung Pfarrer Friedemann Majer
Nach 32 Dienstjahren wurde Pfarrer Friedemann Majer (3.v.l.) im Kreise seiner Kollegen und des Presbyteriums von der Superintendentin Martina Espelöer (4.v.l.) in den Vorruhestand verabschiedet.

Zu diesem Verabschiedungs-Gottesdienst luden die Evangelische Kirchengemeinde Menden und der Evangelische Kirchenkreis Iserlohn herzlich ein. Die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn, Pfarrerin Martina Espelöer, hat Pfarrer Friedemann Majer von seinen Aufgaben in der Seelsorge entbunden. Kirchenkreis und Kirchengemeinde dankten Pfarrer Majer für seinen langen Dienst an den Kranken und Alten in der Gemeinde und wünschten ihm für den Ruhestand Gottes Segen. Nach dem Gottesdienst war bei einem Empfang im Gemeindesaal Gelegenheit, sich persönlich oder mit einem Grußwort von Pfarrer Majer zu verabschieden.

In den 14 Jahren seines Dienstes in Menden hat Pfarrer Majer den Wandel in der Altenhilfe hautnah miterlebt. Standen zu Beginn seiner Tätigkeit noch Einzelgespräche und Freizeitangebote im Vordergrund, so haben nach und nach die regelmäßigen Gottesdienste in den Häusern an Gewicht gewonnen. Besonderes Augenmerk galt dabei der Gestaltung von Demenz freundlichen Gottesdiensten. Im Katholischen Krankenhaus blickt er zurück auf eine gute Zusammenarbeit mit der katholischen Krankenhausseelsorge, die sich unter anderem in ökumenischen Trauergottesdiensten in der Krankenhauskapelle zeigte. Neben seiner seelsorglichen Tätigkeit ist Pfarrer Majer begeisterter Bläser.

Verabschiedung Pfarrer Friedemann Majer

Viele Gemeindemitglieder sowie Gäste aus dem gesamten Kirchenkreis waren gekommen, um ihn gebührend aus dem aktiven Pfarrdienst zu verabschieden. Superintendentin Martina Espelöer dankte ihm im Namen des Kreissynodalvorstands und des Evangelischen Kirchenkreises für seinen Dienst in der Kirchengemeinde Menden. „Heute auf der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt werden sie ausgestattet mit dem Trost und der Geborgenheit Gottes“, sagte sie, bevor sie ihm den Segen Gottes zusprach. Nach seinem Abschied werde eine Lücke zurückbleiben, sagte die Superintendentin. Wie es mit der Seelsorge in diesen Häusern weitergehen kann, darüber werden momentan erste Gespräche geführt.

Pfarrer Frank Fiedler dankte seinem Kollegen für seinen engagierten seelsorgerlichen Dienst und die intensive Begleitung der Mendener Pfarrschaft. Hier habe der heute 61-Jährige immer bereitwillig pfarramtliche Vertretungsdienste übernommen. Für das Presbyterium dankte Dieter Becker für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die guten Dienstgespräche.

Pfarrer Friedemann Majer
Pfarrer Friedemann Majer

Welchen wertvolle Arbeit Pfarrer Majer als Altenheim- und Krankenhausseelsorger leistete, zeigten die weiteren Gruß- und Dankesreden unter anderem von der Leitung des Jochen-Klepper-Hauses, Lothar Haufe, und der Vorsitzenden des synodalen Ausschusses für Seelsorge und Beratung, Pfarrerin Friedericke Jetzschke. Als Seelsorger war es Friedemann Majer immer wichtig, in den Gesprächen „Gott als Kraft nahe zu bringen, der da ist, auch wenn wir ihn nicht sehen oder spüren“, sagt er zurückblickend.

Friedemann Majer, ist verheiratet und hat drei erwachsene Töchter. Er wurde 1953 im Würtembergischen geboren. Friedemann Majer studierte evangelische Theologie in Bielefeld, Tübingen, Heidelberg und Bochum, bevor er 1982 in Hattingen ordiniert wurde. Nach seiner ersten Pfarrstelle in Dortmund-Mengede kam er nach Hemer Becke, wo er neun Jahre lang tätig war. Wie stark die Verbundenheit bis heute ist, zeigten die Dankesworte der Hemeraner Delegation sowie die CVJM-Bläser, die gemeinsam mit Mendener Bläser einen großen Posaunenchor bildeten.


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